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Was macht der Joystick am Gipfelkreuz? - außerschulische Medienpädagogik

Ob Kindergarten, Hort oder Jugendeinrichtung – auch in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit nehmen Medien einen immer größeren Raum ein. Wie man in Freizeitangeboten spielerisch Medienkompetenz vermitteln kann, möchten wir anhand erprobter Angebote hier vorstellen.

Eltern-Computerspiel-Party (ECP)

Eltern und pädagogisch Tätige werden für ca. zwei Stunden eingeladen, verschiedene Computerspiele auf unterschiedlichen Computerspielplattformen kennen zu lernen. Nintendo DS, Playstation 2, XBox 360, Playstation portable, Handy, Computer, Wii usw. werden praktisch in Augenschein genommen. Junge Leute stellen verschiedene Spielgenre vor. Eine medienpädagogisch erfahrene Jugendschutzfachkraft steht für Erziehungsfragen, aber auch zu Jugendschutzfragen wie Computerspielsucht, Altersfreigaben oder „Wie funktioniert die USK?“ zur Verfügung.

Fotostory Mediensucht

Nach einem kurzen Input zum Thema Mediensucht sollen sich die Teilnehmer im Stil einer Fotolovestory eine Geschichte ausdenken und diese anschließend fotografisch umsetzen. Die Teilnehmer sollen sich Gedanken über die möglichen Anzeichen und Folgen einer Mediensucht machen und somit für dieses Thema sensibilisiert werden.

mein_profil.de

„mein_profil.de“ ist eine Präventionsspielaktion zum Thema "sensibler Umgang mit persönlichen Daten in Schülercommunities" (z.B. Schüler VZ, Schüler CC, Schülerprofile.de, facebook usw.). Unsere Erfahrungen zeigen, dass Jugendliche mit dieser Art der Prävention sich gut arrangieren können und kritische Reflexionen in diesem Setting zulassen.

SingStar-Festival

Das Computerspiel SingStar bietet eine interessante Möglichkeit die medialen Vorlieben der jungen Menschen mit kulturpädagogischen Anliegen zu verbinden. Nötig ist dafür allerdings ein inszenierter Event der einen reizvollen Rahmen schafft, damit die Jugendlichen über das einfache Mitsingen hinaus, eine eigene Gruppe (Band) bilden, eine Tanzchoreographie einstudieren, ein Plakat gestalten und ein passendes Outfit wählen. Damit lassen sich die Anliegen der Musik-, Medien-, Kultur- und Kunstpädagogik mit den Interessen der jungen Menschen wunderbar verbinden.

Time Trouble: Ein medienpädagogisches Projekt

Das medienpädagogische Projekt "Time Trouble" ließ ein Computerspiel auf dem real werden. Kinder und Jugendliche waren die Protagonisten einer Abenteuergeschichte, die genauso Inhalt moderner Computerspiele sein könnte. Die Motivation bei den Teilnehmern war hoch. Teamwork und Aktion standen im Vordergrund und moderne Kommunikationsmedien wie Mobiltelefone waren fester Bestandteil des Konzepts.

Umsetzung eines Videospiels als Brettspiel

Computer- und Videospiele haben mitunter ein äußerst komplexes Regelwerk. Von den Spielern werden die Regel oft nicht bewusst wahrgenommen. Im Folgenden wird beschrieben, wie man mit Kindern oder Jugendlichen die Bedeutung von Regeln innerhalb eines Spiels herausarbeiten und die Regeln aus der elektronischen Vorlage auf ein eigenes, neues Brettspiel anpassen kann.

wienXtra-spielebox

Die wienXtra-spielebox verfügt als größte Ludothek Österreichs nicht nur über 4.200 Brettspieletitel, sondern auch über 700 elektronische Spiele. Diese können von Kindern im Rahmen von Workshops ausprobiert werden.

Pädagogisches Projekt zu "World of Warcraft"

Immer mehr Kinder und Jugendliche spielen intensiv Online-Rollenspiele wie World of Warcraft. Eltern blicken besorgt auf die langen Spielzeiten vor dem heimischen Computer und befürchten eine Vereinsamung ihrer Kinder. Pädagogen sind auf der Suche nach Anregungen für Projekte, in denen die Problematik aufgefangen werden kann. Die Fachstelle Medienpädagogik/Jugendmedienschutz des Kölner Jugendamtes und der Verein ComputerProjekt Köln haben ein medienpädagogisches "WoW"-Projekt erprobt.

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